Arbeit und Soziales

13.3.2026:

Die Grün-Schwarze Landesregierung versagt bei der Hausarztversorgung total!

Und es wird sich mit der zu erwartenden neuen Grün-Schwarzen Landesregierung leider nicht ändern.

Besonders die Grünen haben vollmundig im Vorfeld der Landtagswahl 2026 ein neues Ärzteprogramm zur Verbesserung der ärztlichen Versorgung vorgestellt.

Wenn wir uns aber die Zeitungsmeldung im Schwarzwälder Boten anschauen, und die Nachrichten im SWR3 am 12.3.2026, so ergibt sich ein katastrophales Bild.

Wir in Baden-Württemberg haben neben dem Bezirk Westfalen-Lippe mit 63,7 Hausärzte auf 100.000 Einwohner die schlechteste Hausarztquote. Und es kommt noch schlimmer, 60 % aller Hausärzte sind älter als 60 Jahre und 17,7 % sind älter als 65 Jahre.

Wie Hohn klingt der Gott sei Dank aus dem Amt scheidende und unfähige Sozialminister Lucha von den Grünen: „entscheidend sei  nicht die Zahl der Ärzte, sondern auch deren für Patienten zur Verfügung stehende Zeit. Diese könne durch gezielte Patientensteuerung, die Abgabe bestimmter Aufgaben an neue Berufsbilder sowie den Abbau von Bürokratie gesteigert werden. Zudem setze man sich seit längerem für eine Reform der Bedarfsplanung auf Bundesebene ein“.

Viel Erfolg scheint unser Sozialminister Lucha bisher nicht gehabt zu haben. Sonst wären die Zahlen anders. Und in den letzten 18 Monaten keine 18 Notfallpraxen im Ländle geschlossen worden.

Tut endlich was! Macht den Hausarztberuf endlich attraktiver! Durch schnellere Durchlaufzeiten von Studenten, Wegfall von Numerus Clausus für Hausarztstudenten, schnellere und einfachere Anerkennung von ausländischen Ärzten, Finanzielle Förderung bei Eröffnung/Übernahme von Hausarztpraxen, drastischer Abbau von Bürokratie- und nicht nur Worthülsen!

All das hätte man schon in den letzten 10 Jahren tun können, aber die Landesregierung GRÜN/Schwarz hat bisher NULL getan. Halt doch:  vor 3 Jahren einen Studiengang mit 50 Studenten eingerichtet, die aber 10 Semester  oder mehr studieren müssen. Und dann noch Praktikas haben.

6.3.2026:

Das alte Heizungsgesetz weg – ein Segen!

2 Männer stehen vor der alten und stark beschädigten Häuserfassade. Fragt der eine den anderen: „Du, sag mal, hast Du schon Deine 40 Jahre alte Heizung erneuert?“ Der andere: „Nein, noch nicht. Aber das mache ich jetzt mit einem neuen Gasbrennwertkessel, nachdem das Heizungsgesetz der grünen Faschistenvorgängerregierung entsorgt wurde!“

Letzte Woche hat die CDU/SPD-Bundesregierung endlich das Heizungsgesetz der SPD/Grünen-Vorgänger-regierung entsorgt. Es besteht kein Zwang für die Hausbesitzer mehr, nur noch Wärmepumpen und ähnliches ein Neubauten und Heizungsmodernisierungen einzubauen. Aud der Zwang für Wärmeplanungen für die Kommunen fällt weg. Gas- und Heizölheizungen dürfen wieder eingebaut werden.

Und somit werden die Anschaffungskosten für eine neue Heizung entscheidend stark gekürzt.

Böse Zungen wie die der Frau Brandtner, Vorsitzende der Bundesgrünen behaupten, der Endverbraucher zahlt durch die höheren Gas- und Heizölpreise letztendlich mehr als beim Einsatz einer Wärmepumpe.

Da rechnet Frau Brandtner aber falsch. Ein Gaskessel kostet ca.10.000 €, eine Wärmepumpe 30.000 €.

Und wer hat denn die CO²-Steuer von 35 €/To auf jetzt in 2026 neu 65 €/To angehoben? Das waren doch die Grünen in der letzten  SPD/Grünen-Regierung!

Was bedeuten die 10 % Beimischung von E-Fuels in Erdgas und Heizöl ab 2029? Was muss man sich dabei vorstellen?

Dazu eine kleine Untersuchung aus dem Internet:

Die Daten stammen von der Bundesnetzagentur, dem Bundeswirtschaftsministerium, Tagesschau.de und der Deutschen Energieagentur.

In 2025 betrug der Erdgasverbrauch in Deutschland 864 TWh (Terrawattstunden).

An grauem Wasserstoff wurden 37 TWh verbraucht, wobei das Bundeswirtschaftsministerium einen langfristigen Bedarf von 43 – 84 TWh sieht. Man ist jedoch erfreulicherweise von der Annahme abgekommen, daß Wasserstoff den Energieträger Erdgas ersetzen kann,

Laut Tagessschau.de gibt es in Deutschland 9.315 Biogasanlagen und 276 Biomethananlagen. Biogas muss zu Biomethan verarbeitet werden, damit es in die bestehenden Gasnetze eingespeist werden kann.

Laut Deutscher Energieagentur wurden in Deutschland 10 TWh Biomethan erzeugt, bei zusätzlichen 3,5 TWh Importen.

Die 10 % Vorgabe der Bundesregierung bis 2029 als Erdgasbeimischung scheinen aus heutiger Sicht durchaus machbar zu sein.

Das GRÜNE Ärzteprogramm zur Landtagswahl am 8.3.2026

Ich muss mich schwer wundern, wenn nicht sogar herzlich lachen, wenn´s nicht so traurig wäre.

Und an unseren Gesundheitsminister Herrn Lucha die Aufforderung,  nach dem er in den letzten Jahren seiner Gott sei Dank jetzt auslaufenden Amtszeit total versagt hat: Korrigieren Sie die Auflösung von 18 Notfallpraxen in Baden-Württemberg in den letzten 15 Monaten!

Sorgen Sie für eine Förderung von jungen Leuten, die bereit sind, eine Hausarztpraxis aufzumachen oder zu übernehmen!

Beseitigen Sie die Planwirtschaft in dieser Branche, wo die kassenärztliche Vereinigung alleine entscheidet, welcher Arzt in welcher Stadt zugelassen wird!

Dann wird auch das Problem der Wartezeiten für einen Termin bei den Fachärzten gelöst, siehe nachfolgender Bericht im Schwarzwälder Boten vom 5.2.2026.

EPSON MFP image

Warum?

Weil es dann mehr niedergelassene Fachärzte gibt.

Und es leichter wird, einen Termin zu bekommen.

Ein Hoffnungsschimmer bleibt. Vielleicht werden die GRÜNEN beim Thema Ärztemangel ein bisschen kompetenter.

Bisher waren sie es auf jeden Fall nicht.

Gez. Roland Dreizler

Eine Quote für Kinderärzte? Die Grünen wollen Medizinern das Umsatteln erleichtern und die Versorgung mit Haus- und Kinderärzten auf dem Land verbessern. Siehe nachfolgender Zeitungsausschnitt.